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Ryanair’s Micheal O’Leary . . .

. . . arrives in a hotel in Dublin, he goes to the bar and asks for a pint of draught Guinness. The barman nodded and said, „That will be one Euro please, Mr. O’Leary.“Somewhat taken aback, O’Leary replied, „That’s very cheap,“ and handed over his money. „Well, we try to stay ahead of the competition“, said the barman. „And we are serving free pints every Wednesday evening from 6 until 8. We have the cheapest beer in Ireland“
„That is remarkable value“ Michael comments „I see you don’t seem to have a glass, so you’ll probably need one of ours. That will be 3 euro please. O’Leary scowled, but paid up. He took his drink and walked towards a seat.
„Ah, you want to sit down?“ said the barman. „That’ll be an extra 2 euro. – You could have pre-book the seat, and it would have only cost you a Euro.“
„I think you may to be too big for the seat sir, can I ask you to sit in this frame please“
Michael attempts to sit down but the frame is too small and when he can’t squeeze in he complains „Nobody would fit in that little frame“.
„I’m afraid if you can’t fit in the frame you’ll have to pay an extra surcharge of €4.00 for your seat sir“
O’Leary swore to himself, but paid up. „I see that you have brought your laptop with you“ added the barman. „And since that wasn’t pre-booked either, that will be another 3 euro.“
O’Leary was so annoyed that he walked back to the bar, slammed his drink on the counter, and yelled, „This is ridiculous, I want to speak to the manager“.
„Ah, I see you want to use the counter,“ says the barman, „that will be 2 euro please.“ O’Leary’s face was red with rage.
„Do you know who I am?“
„Of course I do Mr. O’Leary,“
„I’ve had enough, What sort of Hotel is this? I come in for a quiet drink and you treat me like this. I insist on speaking to a manager!“
„Here is his E mail address, or if you wish, you can contact him between 9 and 9.10 every morning, Monday to Tuesday at this free phone number. Calls are free, until they are answered, then there is a talking charge of only 10 cent per second“
„I will never use this bar again
„OK sir, but remember, we are the only hotel in Ireland selling pints for one Euro“

 

Ryanair startet ab Frankfurt: schlechte Nachricht für regulär beschäftigte Airlinemitarbeiter – gut für Passagiere?

Am 28.03 ist nun Ryanair mit großem (Presse-) Rummel und guter Auslastung zu den Sonnenzielen
nach Mallorca und anderswo aufgebrochen. Die Kunden jubeln über Preise ab unter dreißig Euro,
denn dann kann es losgehen im schönen Schnäppchengefühl, dem Urlaub und der Sonne entgegen.
Die bittere Realität sieht aber leider anders aus. Denn solche Flugpreise können in keinem Fall die
Kosten decken, die vor dem Hintergrund von zum Beispiel Kerosinpreisen, Wartungs-kosten und
Kosten für Passagiersicherheit anfallen. Hinzu kommt, dass der vermeintlich verlockende Preis auch
nur dann gewährt wird, wenn man alles online abwickelt, vom Kauf bis zum Check in. Jenseits der
Onlinewelt werden dann schnell mal 45,- Euro Aufschlag fällig und Gepäck kostet sowieso immer
extra bei Ryanair – wie überhaupt jede Leistung extra zu bezahlen ist.
An welcher Kostenschraube darüber hinaus gedreht wird, sieht man als begeisterter Schnäppchenkunde
allerdings nicht sofort: die Personalkosten und die Bedingungen, unter denen bei der Ryanair
gearbeitet werden muss. Das sollte eigentlich jeden angehen, auch wenn Themen wie gute Arbeitsbedingungen,
gerechte Bezahlung, soziale Absicherung, Einhaltung von Gesetzen und Arbeitnehmerschutzvorschriften
hier mal nicht den eigenen Arbeitsplatz betreffen. Ob Ryanair mit ihrer Vorgehensweise
hier nicht sogar massenhaften Sozialabgabenbetrug und Steuerhinterziehung begeht,
bedürfte einer dringenden Prüfung.
Insgesamt muss man daher feststellen, dass Ryanair ihre Arbeitnehmerschaft in solch allumfassender
Art und Weise ausbeutet, dass sich die Frühkapitalisten der ersten Industrialisierung verwundert
die Augen gerieben hätten. So zwingt Ryanair z.B. ihre Piloten in die Schein-selbständigkeit
hinein. Sie müssen sich von zwei irischen Personalagenturen beschäftigen lassen und werden von
diesen an Ryanair ausgeliehen. Diese beiden Agenturen besitzen überhaupt keine Genehmigung um
in Deutschland Personal zu verleihen und die Bedingungen für die Verliehenen sind extrem schlecht.
Ähnliche Strukturen scheint es auch für die Boden-beschäftigten zu geben.
Richtig wäre daher, die Flüge von Ryanair so lange zu boykottieren, bis sich die Airline an Recht und
Gesetz hält, die Sozialstandards erfüllt und alle Angestellten in reguläre und angemessene Arbeitsplätze
überführt hat.
In diesem Zusammenhang ist es schon erstaunlich, dass die FRAPORT den Methoden von Ryanair
und anderen Billigairlines Vorschub leistet und diesen Unternehmen günstigere Gebühren einräumt.
Auch dies muss unterbunden werden. Geben muss es: gleiche Bedingungen – gleiche Gebühren –
gleiche Chancen – keine Unterstützung von Lohndumping und Sozialabbau durch Begünstigung solcher
Unternehmen.
Wir, die vereinigung boden, fordern entschieden, dass sich die Entscheidungsträger in der Politik
eindeutig auf die Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellen und dafür Sorge tragen,
dass es in Deutschland gute Arbeitsbedingungen und soziale Standards gibt. Es darf bei uns keinen
Platz für Lohndumping geben – auch wenn das bedeutet, dass der Staat als Anteilseigner bei der
FRAPORT auf steigenden Profit verzichten müsste. Die Gewerkschaft ver.di fordern wir auf, gemeinsam
mit uns den Druck auf die Politik zu erhöhen.
Zum Schutz unserer Arbeitsbedingungen und Sozialstandards fordern wir konkret:
• Dass unverzüglich den irischen Personalagenturen das Verleihen von Arbeitskräften
untersagt wird.
• Dass Billigairlines nur zu gleichen Bedingungen und zu gleichen Gebühren auf einem
Flughafen zugelassen werden.
• Dass alle Beschäftigungsverhältnisse der Ryanair einer Prüfung unterzogen und Verstöße
gegen deutsche Gesetze sofort mit aller Härte geahndet werden.
Für die vereinigung boden e.V.
Rüdiger Fell Cornelia Straub
1. Vorsitzender stellv. Vorsitzende

Zum letzten Mal Karneval in der Kölner HV!

Zum letzten Mal wurde an Weiberfastnacht in der Hauptverwaltung in Köln die fünfte Jahreszeit gefeiert. Köln als Hochburg der Jecken startete mit bunten Kostümen in die kommenden tollen Tage. Mitgefeiert haben vb-Betriebsrätin Birgit Rohleder, die eigens von Frankfurt nach Köln gefahren war und Jürgen Metzner Vorstandsmitglied der vereinigung boden e.V.. Für ihn ist es eine der letzten Feiern an seinem bisherigen Arbeitsplatz, denn er wird mit seinen Arbeitlungskollegen in wenigen Monaten im Squaire  in Frankfurt seinen Arbeitsplatz haben.